Auf See

Tag 3+4: Genova – Tanger

Nach schwachem Seegang in der ersten Nacht waren wir am Morgen bereits vor der Côte d’Azur und in der Ferne waren wunderschön die schneebedeckten Alpes Maritimes zu sehen.

Alpes Maritimes
Côte d’Azur
Mit dem Fahrtwind ist es morgens noch recht frisch auf Deck

Südlich der Insel Porquerolles ging es weiter und später dann quer durch den Golfe du Lion. Am Nachmittag dann die zweiten schneeweissen Berge: Mit der spanischen Küste kamen die Pyrenäen in Sicht. Aber das sollten nicht die letzten schneebedeckten Berge bleiben, die wir vom Schiff aus zu Gesicht bekamen.

Pyrenäen
Anzeige-Bildschirm auf dem Schiff

Gegen späten Abend kamen wir in Barcelona an. Hier wurde ein Teil der Fahrzeuge (und Passagiere) ausgeladen und andere eingeladen. Das ging ziemlich flott, so dass wir wohl eine Menge Zeit aufholten.

Abendstimmung vor Barcelona
Barcelona mit dem Berg Tibidabo (mit Fernsehturm) in Sicht
Im Hafen von Barcelona

Diesen Abend gingen wir früh in die Koje und am nächsten Morgen war ich so früh wach, dass ich beinahe noch den Sonnenaufgang auf Deck mitbekommen hätte.

Sonnenaufgang über dem Mittelmeer, vor der Costa Blanca

Inzwischen fuhr die Fähre bereits vor der Costa Blanca entlang, in etwa auf Höhe des Cabo de la Nao, also zwischen spanischer Küste und Balearen. Etwas später kamen die Ferienfabriken an der Costa Blanca wie Benidorm in Sicht.

Spanische Pauschalurlaubsorte mit ihren Hochhaus-Hotels

So ging es den Tag über entlang der Costa Blanca, Costa Cálida und Costa de Almería. Die Bilder würden sich ziemlich ähneln.

Landschaftlich interessant wurde es gegen Abend, als zum dritten Mal schneebedeckte Berge in Sicht kamen: Die bis über 3500m aufragenden Gipfel der Sierra Nevada.

Sierra Nevada, davor die Costa del Sol

Der Sonnenuntergang war wieder recht beeindruckend.

Sonnenuntergang östlich der Strasse von Gibraltar
Links auf dem Foto (im Süden) sind schon erste Berge an der Küste von Marokko zu sehen

So kamen wir gegen 23 Uhr mit nicht allzu grosser Verspätung im Hafen Tanger Méditerranée an. Die Anfahrt erfolgte mit ca. 6 Stunden Verspätung, die Ankunft war lediglich zwei Stunden verspätet.

Interessant auch: Auf dem Meer hatten wir recht konstant tagsüber und nachts eine Temperatur von rund 13-15°C, auf dem nahe gelegenen Land (z.B. in Südspanien) fiel die Lufttemperatur laut Internet (siehe z.B. https://www.ventusky.com) nachts durchaus auf einstellige Werte. Daran sieht man sehr schön den ausgleichenden Effekt des Wassers auf die Lufttemperaturen. So etwas selbst zu erleben ist natürlich weitaus eingängiger als nur Wetterkarten zu betrachten…

Übrigens: Die Fotos kann man per Rechtsklick und Anzeige in neuem Tab/Fenster alle auch vergrössern.

udo

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *